Zoom-Fatigue? 9 Tipps gegen den Video-Call-Blues

Wir kennen sie spätestens seit der Corona-Krise alle: Die ewigen Zoom-Marathons. Und die Müdigkeit, die uns so oft dabei befällt. Hier erhältst du Hilfe.




1. Beschränke die Dauer der Meetings, so gut es geht.

Idealerweise dauert ein Meeting 45 Minuten. Bau danach unbedingt einen Pausen-Puffer von mindestens 15 Minuten ein. Stehe dabei auf, bewege dich visuell und körperlich von deinen Geräten weg. Und gönn' dir wirklich ein paar Minuten Ruhe und Ablenkung.


2. Schau in die Ferne.

Zum Fenster raus, oder mach ein paar einfache Augenübungen, um deinen Sehmuskel zu stärken und deine Augen andere Distanzen zu gönnen.


3. Gönn dir Sauerstoff und eine natürlichere Umgebung.

Verlasse kurz das Haus, lüfte die ganze Wohnung einmal durch. Geh auf die Sinnesebene, mach' dir einen Tee, rieche an deinen Balkonpflanzen.


4. Wechsle zwischen Video-Calls und regulären Anrufen.

Verbinde die regulären dabei mit einem Spaziergang an der frischen Luft. Bewege deinen Körper.


5. Widersteh' der Versuchung, an mehreren digitalen Geräten gleichzeitig zu sein.

Fokussiere dich auf die Video-Konferenz und stelle Ablenkungen wie Email-Programme und Benachrichtigungen ab. Leg dein Handy in einen anderen Raum. Das hilft dir, konzentrierter zu sein und nicht ständig zwischen Aufgaben und Apps hin und her zu irren.


6. Schalte in Calls die Selbstansicht aus.

Wir sind es nicht gewohnt, während des Sprechens in einer Gruppe ständig uns selbst zu betrachten. Das sind mehr Informationen als nötig. Ändere die Ansicht ausserdem auf Sprechersicht, so bist du weniger visuellen Reizen ausgesetzt.


7. Etabliere eine "Zoom-Netiquette".

Beispielsweise sollen die Leute präsent sein und ohne Ablenkung bei der Sache, dürfen sich aber jederzeit vom Bildschirm entfernen, wenn sie eine kurze Pause benötigen, beispielsweise für kurzes Stretching.


8. Achte, so logisch das klingt, auf eine möglichst gute Internet-Qualität.

Verzögerungen in Bild und Ton strengen das Gehirn übermässig an und führen zu schnellerer Ermüdung.


9. Und zum Schluss: Nimm's locker.

Du bist nicht für alles verantwortlich - und musst auch nicht ständig 100 Prozent innerlich und äusserlich präsent sein. Gönn dir Momente, in denen du zurücklehnen, durchatmen und die passive Rolle des Zuhörenden einnehmen kannst, um wieder aufzutanken.